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Dienstag, 08. März 2005 bis Donnerstag, 10. März 2005
Die Arbeit bei Dario geht wie immer bis mittags 12 Uhr. Es ist also viel Freizeit. Auf dem Campingplatz ist es auf die Dauer langweilig. Deswegen zieht es mich in die Stadt. Ich treffe den Inder, mit dem ich mich auf dem Campingplatz so wunderbar unterhalten habe, wieder. Der Ort hat so seinen eigenen Charme. Manchmal trifft man sehr für Australien typische Situationen. In all diesen Situationen ist man überwältigt von Maschinen, die übermäßig groß sind. In Europa braucht man ja mehr Platz, also ist alles kleiner, aber in Australien, da ist das schon was anderes.
Gemeinsam gehen wir zum Bottleshop, holen uns ein paar Bier. Dort treffe ich auch Susi wieder. Dort treibt sie sich mit ihren Freunden auch gerne rum. An der Strassenseite hat sie ihren Bus geparkt. Ich frage sie wieder, ob ich eine Mitfahrgelegenheit zurück zum Campingplatz bekomme. Gerne, sagt sie, steig doch einfach ein.
Der Abend endet bei gemütlichem Zusammensein mit ein paar Bier und einem Sonnenuntergang derart:
Am nächsten Abend liege ich in meinem Zelt und werde plötzlich aufmerksam, als ein Nachbar mit seiner Frau streitet. Anscheinend hat sie ein Päckchen mit Haschisch verloren. Der Mann ist außer sich. Als er plötzlich Drohungen von sich gibt, gehe ich aus meinem Zelt und frage an seinem Eingang, ob alles in Ordnung sei. Da er sehr friedliebend ist, hört er kurze Zeit später auf. Er ist sonst so nett, denke ich mir, und dann so was.
Die Arbeitstage bei Dario sind nicht mehr so lang. Er möchte zwar mehr absetzen, aber das ist schwierig zurzeit.
Meine Anfrage an Tim von Halenet wurde mit der Frage beantwortet, wie lange ich in Stanthorpe bleiben wolle. Ja, wohl nicht mehr lange, oder?
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