<< >>

Sonntag, 01. Mai 2005 bis Dienstag, 03. Mai 2005

Eine kleine abschließende Tour um Gayndah unternehme ich noch,

dann heißt es, Abschied von Gayndah zu nehmen. Wie ich Butch ja richtig kürzlich mitgeteilt habe, muss ich wegen Arbeitsmüdigkeit und Sehnsucht unbedingt ans Meer. Zum Glück habe ich ja das Motorrad, welches ich im Anschluss an meine abschließende Fahrt im Umkreis von Gayndah bepacke.

Dann trinke ich mit Chris, einem Mate auf dem Campingplatz in Gayndah noch ein Pils und dann geht es auch schon los von Gayndah in Richtung Meer. Die Fahrt geht nach Burnett Heads in der Nähe von Bundaberg, aber direkt am Meer!

Irgendwo zwischen Gayndah und Gin Gin.

Am nächsten Morgen wache ich bereits am Meer auf; und zwar auf einem am Meer gelegenen Campingplatz in Burnett Heads unweit von Bundaberg. Das ist fantastisch!

Auch andere Leute fühlen sich wohl hier!

Sodann heißt es, Sachen auf das Motorrad packen und weitere schöne Orte am südpazifischen Ozean zu erkunden!

Die Reise führt mich über eine Landstraße über Agnes Water nach Seventeen Seventy, kurz 1770. Dieser Ort markiert den Landepunkt des ersten Europäers Australiens in der Neuzeit, James Cook, einem zu jener Zeit von der britischen Regierung gesandter Seefahrer. Es ist schon bemerkenswert, dass Europäer von der Existenz Australiens vor dem Jahre 1770 nach Christus nichts wußten. Statt eines Denkmals entdecke ich in 1770 beschauliche Landschaftsstriche und sehr entspannte Leute.

 

Auf der Fahrt nach 1770:

(Bitte auf das Bild klicken!)


 

Weiter auf der Fahrt nach 1770. Wir nehmen gemäß obigem Bild die Abfahrt nach rechts:

(Bitte auf das Bild klicken!)

Wie gesagt, 1770 ist landschaftlich ein Traum. Der Ort ist eher unbedeutend. Es gibt einen herrlichen Ausblick ausgehend vom Ufer aus und vom in 1770 angesiedelten Joseph Banks Conservation Park, wie man teilweise in der folgenden Diashow nachvollziehen kann. Von der Vegetation her erkennt man bereits Bezüge zum weltbekannten Great Barrier Reef, welches weiter draussen im Meer seinen südlichsten Anfang nimmt.

 

Ufereindrücke und Eindrücke vom Aussichtspunkt des Joseph Banks Conservation Parks in 1770:

(Bitte auf das Bild klicken!)

Am darauffolgenden Tag, nach einer Nacht auf dem Campingplatz in 1770 geht es in Richtung Deepwater Nationalpark, etwas südlich von 1770, auch direkt am Meer. Die Strassen sind nicht ausgebaut, d.h. für den Asphalt hat es bis hier hin nicht gereicht. Teilweise hilft sogar das Schieben des Motorrades, um das Meer zu erreichen. Trucks und UTs (Pickups) wirbeln ein wenig Staub auf.

Dann ist es irgendwann geschafft. Noch ein Stück des Weges auf Sand und ein heftiger Niederschlag und ich lande am Meer. Auf einer Düne stelle ich mein Zelt auf und übernachte dort. Leider gelingt es mir nicht so richtig, die Heringe in der Düne zu befestigen. Der Wind weht hier kräftig. Als jedoch abends der Regen ab gegen 20 Uhr Einzug hält, verkrieche ich mich in das Zelt. Wegen meines Gewichtes hält es dem starken Wind stand. Auch den Regen wehrt das Zelt wacker ab.

 

Auf dem Weg zum Meer durch den Deepwater Nationalpark und Impressionen am Meer

(Bitte auf das Bild klicken!)

  << >>