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Montag, 16. Mai 2005 bis Montag, 30. Mai 2005
Nun bin ich in Emerald angekommen. Die nächsten 2 Wochen bleibe ich hier. Zuerst suche ich mir einen Job. Bei Forstaff, einer privaten Arbeitervermittlung unter anderem in Emerald, werde ich fündig. Man sagt mir, ich könne am nächsten Tag bereits anfangen: Und zwar geht es um das Nachschneiden von Weintraubenstöcken mit einer Pressluftschere. Also gehe ich am Dienstag zu Tony Williams' Anwesen morgens um 7.00 Uhr. Ich werde erst einmal von Tony persönlich eingewiesen. Tony macht genaue Vorgaben. Er meint, er wünsche sich bis morgen, also Mittwoch nach Arbeitsende acht Reihen mit getrimmten Traubenstöcken. Ich bin froh, dass Tony kein strenger Chef ist. Allerdings nervt es mich, dass er viel zu oft bei mir vorbeikommt, mir die Pressluftschere aus der Hand holt, um mir zu zeigen, wie man richtig trimmt. Ich glaube, mich interessiert in der ersten Zeit weniger die Richtigkeit der Trimmung von Weintraubenstöcken, als der Versuch der Beibehaltung der Unversehrtheit meiner Finger. Meine Finger haben ständig maximal einige Millimeter Abstand zu der schneidenden Pressluftschere. Der Versuch ist geglückt: Die ganze Zeit passiert nichts mit meinen Fingern, außer dass ich immer schneller werde mit dem Trimmen.
Also der Höchststand der Reihen pro Tag ist bei mir zweieinhalb. Es ist halt doch viel Arbeit, wenn man es richtig machen will; und darauf achtet Tony ja beständig. Um 10 Uhr gibt es dann jeden Morgen Smoko, also Frühstückspause in einem Kabuff auf seinem Hof. Nach 20 Minuten geht es dann zurück zur Arbeit bis 13 Uhr. Dann gibt es eine halbe Stunde Mittagspause und dann heißt es Endspurt für den jeweiligen Tag bis 15.30 Uhr. Die Arbeit zieht sich also täglich etwa acht Stunden hin.
Der Scheck, den ich aber jede Woche am Freitag bekomme, ist bedeutsam für das Weiterreisen. Deshalb bleibe ich bei der Sache bis zum 27. Mai 2005.
Neben der Arbeit gibt es aber auch einige Schönheiten zu entdecken, wie den Fairbairn Dam, der direkt an meinen Campingplatz grenzt und den ich mehrmals mit dem Motorrad aufsuche.
Eindrücke vom Fairbairn Dam bei Emerald:
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Des weiteren stoße ich weitere interessante Dinge in Emerald, wie einen Viehwagon, der ins Outback und retour geht und einen kleinen Flughafen etwas außerhalb von Emerald, von wo aus Inlandsabflüge und -ankünfte von Quantas-Personenflugzeugen angeboten werden.
Eindrücke von Emerald:
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Auf die Problematik des Canker-Befalls habe ich ja bereits schon auf der Tagebuchseite vom 15. Mai hingewiesen. Hier nun eine Diashow, die einen Einblick in das Ausmaß des Schadens gibt.
Von Canker befallene und zu vernichtende Bäume in Emerald, was für unbeschreiblichen Unmut der Leute hier sorgt:
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Ein Wombat auf dem Campingplatz am Fairbairn Dam, wo ich gerade schlafe, ein wunderbarer Sonnenaufgang auf dem Weg zur Arbeit und ein Sonnenuntergang:
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Meine Arbeit mit den Traubenstöcken in Emerald, welcher ich vom 17. Mai 2005 bis zum 27. Mai 2005 nachgehe:
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Ich verlasse am 20. Mai 2005 den Campingplatz am Fairbairn Dam und gehe auf den im Herzen von Emerald. Hier lerne ich auch Markus aus Halle/Deutschland kennen, mit dem ich eine wunderbare Party zum Abschluß meines Aufenthalts in Emerald feiern werde.
Umzug vom Campingplatz am Fairbairn Dam zum Campingplatz Lake Maraboon im Innern des Ortes:
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Da meine Schlafstätte nun so schön zentral im Ort liegt, kann ich sonntags einen schönen Spaziergang durch den Marathon Hill Garten im Herzen von Emerald machen.
Im botanischen Garten Marathon Hill im Innern des Ortes Emerald:
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Party mit Markus aus Halle (hier von hinten auf dem ersten Bild) und anderen auf dem Campingplatz:
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