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Freitag, 01. April bis Sonntag, 03. April 2005
Am nächsten Morgen kann es dann endlich los gehen. Ich nehme den Bus von Warwick nach Toowoomba. Hier hoffe ich, einen fahrbaren Untersatz zu kriegen.
An der Busabfahrtstelle in Toowoomba:
In Toowomba angekommen, erkunde ich erst einmal die Geschäftsstrassen. Ich habe noch keine Unterkunft für die Nacht. Aber es ergibt sich ja immer was mit der australischen Einstellung: :-)
Eindrücke von Toowoomba am ersten Tag meines Aufenthaltes hier:
(Bitte auf das Bild klicken!)
Abends bin ich dann wirklich geschafft. Ich habe den Rucksack auf dem Rücken und bin am Bahnhof von Toowoomba zu Fuß angekommen. Es gelingt mir, eine kleine Böschung und eine kleine Seitenstrasse hinaufzugehen.
Da entdecke ich von weitem eine Unterkunft für anscheinend sozial bedürftige Leute. Zwar möchte ich nicht in einem Haus übernachten. Aber das Haus bietet ein grosses Grundstück im Hinterhof. Dort habe ich vor, mein Zelt aufzustellen
und bei Gelegenheit im Haus aufs Klo zu gehen, mich zu waschen oder zu kochen in der Küche. Alle Leute, die ich dort antreffe, sind auf Anhieb sehr nett zu mir. Und die Frau gibt mir auch spontan Gelegenheit, meine Idee im Hinterhof zu verwirklichen gegen 10 Dollar pro Nacht.
Der nächste Tag ist ein Samstag. Nachdem ich mich herzlich mit einem Bewohner morgens beim Frühstück über mein Vorhaben, ein fahrbaren Untersatz zu erwerben, unterhalten habe, geht es auch schon los zu einem Kiosk. Dort kaufe ich mir eine Zeitung, schlage dann die Seite mit dem Markt für gebrauchte Motorräder auf und entscheide mich bei Pat Maddens, einem Taxifahrer anzurufen, der seine Suzuki 250 GSX los werden möchte. Er sagt telefonisch gar einem spontanen Termin zu. So lande ich morgens per Taxi direkt schon bei meinem Traumgefährt, das mich über weite Strecken von Australien bringen soll und zurzeit noch in seiner Garage neben seinem Taxi geparkt ist. Einer kleinen Probefahrt stimmt er zu. Und so drehe ich eine kurze Runde um sein Haus, um ihn dann zu fragen, ob wir ins Geschäft kommen. Das sei kein Problem, entgegnet Pat, allerdings müßte das Motorrad noch Roadworthy gemacht werden. Das verspreche ich zu tun. Pat ist zwar einverstanden, allerdings gelte in Australien die Vorschrift, dass die Roadworthyprozedur vor dem Kaufvertrag geschieht. Er hofft, das alles klappt. Noch gibt er sich optimistisch ...
Wenig später nach der Barzahlung bin ich auch schon mit dem Motorrad unterwegs. Ich habe noch ein wenig Ausrüstung dazu bekommen. Als unentbehrlich wird sich die grosse Motorradtasche erweisen, die ich hinter die Sitzbank auf ein Gestell plazieren werde.
Bei nächster Gelegenheit bringe ich das Motorrad zu einem Mechaniker, der dann das Motorrad auf Strassentauglichkeit untersuchen soll. Ist dieser Test erfolgreich, so kann ich das Motorrad dann bei der örtlichen Zulassungsstelle zulassen.
Währenddessen, also die nächsten paar Tage bietet sich die Gelegenheit, weitere Eindrücke von Toowoombas Strassenleben zu gewinnen:
Vor einer Milchfabrik treffe ich zwei "Mates":
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