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Sonntag, 17. April bis Sonntag, 24. April 2005

Ich habe ja bereits einiges vom Umland des "Gayndah Council Shires" gesehen. Jetzt werde ich erst einmal "ausgebremst" am Sonntagmorgen, als ich früh los fahren will zur Arbeit. Der Reifen ist platt. Ich bringe das Motorrad zurück zúm Campingplatz und gehe zu Fuß zur Arbeit. Am Nachmittag frage ich eine Angestellte des Campingplatzes, ob die Reifenreparatur hier irgendwo im Umkreis möglich ist. Sie sagt, ich müsse einen bestimmten Weg einschlagen, um zur Mechanikerwerkstatt von "Steve" zu gelangen. Dort könne mir bestimmt geholfen werden. Ich lasse mir den Weg zu "Steve" beschreiben und schiebe sodann das Motorrad zu dieser Werkstatt. Es ist beschwerlich, da ich ein kurzes Stück weit gar das Motorrad einen Anhang hochschieben muss.

Steve empfängt mich sehr herzlich und ist bemüht, den Reifenschaden ohne Wartezeit zu beheben:

Am nächsten Tag bringt mich mein Gefährt früh morgens wieder anstandslos zur Arbeit. Die längste Zeit werde ich weiterhin hier auf der Arbeit verbringen.

Früh morgens geht es im "Shed" los mit dem Traktor und fünf bis sechs Plastikcontainern, die vom Traktor gezogen werden. Abends sind diese dann bis an den Rand gefüllt.

Der Hund von Butch erwartet uns dann auch schon sehnsüchtig.

Eines Abends bin ich selbst für das Zurückbringen der Zitronen in den "Shed" verantwortlich. Ich fahre also mit dem Traktor. Wie jeden Tag arbeite ich 10 Stunden. Ich bin restlos am Ende! Irgendwo muss ich dann die Kurve kriegen mit dem Traktor und 6 Plastikcontainern hinten dran.

Die Kurve ist allerdings zu eng, so dass ich in der Kurve in den Bäumen mit dem Traktor hängen bleibe, ohne Möglichkeit den Traktor zu befreien. So ein Mist.

Die einzige Möglichkeit, den Traktor zu befreien, ist Butch zu rufen. Der kommt dann auch sogleich und löst das Problem mit einem Freund, der das mit einem ziehenden großen LKW erledigt. Das ist ein krasses Erlebnis.

 

Vor der Befreiung:

(Bitte auf das Bild klicken!)


 

Ich bin froh, wenn ich endgültig mit der Arbeit hier fertig bin. Der Campingplatz ist auch nicht so optimal, wenn man Erholung sucht. Die Leute sind nach der Arbeit zu aufgedreht. Sie trinken viel und sind lange wach. Auch ich bin ein paar Mal trinkfreudig und partylustig, aber ich weiß, es wird bald zu Ende sein. Die Umgebung von Gayndah allerdings ist so schön, das entschädigt lange das, was ich auf dem Campingplatz und auf der Arbeit erlebe.

So ist die Sonne abends am "südlichen Himmel Australiens" ein Traum. Mir gelingen einige sehr schöne Eindrücke an der Einfahrt zur Arbeit.

Einfahrt zur Arbeit:

Der südliche Himmel an der Einfahrt zur Arbeit:

(Bitte auf das Bild klicken!)


 

Nächste Woche werde ich meine letzte Woche in Gayndah haben. Ich bin richtig erledigt von der Arbeit und den "Vergnügen auf dem Campingplatz". Dennoch werde ich noch einige weitere schöne Entdeckungen vom Umland Gayndahs machen, bevor es mich weiter treibt in Richtung Nordosten ans Meer!

 

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