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Dienstag, 01. Februar 2005 bis Samstag, 05. Februar 2005

 

Dann beginnt es anstrengend zu werden, nicht unbedingt wegen der Arbeit, aber wegen der starken Sonne. Sie wird so gegen 12 Uhr mörderisch heiß. Auch hat die Sonne eine ausgesprochene Helligkeit.

Gegen 12.30 Uhr verziehen wir uns dann in die Scheune, um Mittagspause zu machen. Danach heißt es Endspurtarbeit bis 17.30 Uhr. Eine kurze Rast wird trotzdem noch eingelegt gegen 15.30 Uhr. Um 17.30 Uhr verlassen wir dann den Hof. Es ist immer ein schönes Gefühl, wenn Ivan dann sagt, wir sehen uns morgen wieder. Das heißt dann so viel wie, dass er mit unserer Arbeit zufrieden ist. Oftmals ist er es nämlich nicht, wenn er während der Arbeit meckert und damit droht, die Arbeit hier zu beenden, wenn wir nicht mehr Gas geben würden.

Wenn wir dann wissen, dass das klar geht für den nächsten Tag, steigen wir wieder in das Auto von Paul und fahren von dannen.

Dann heißt es ausruhen auf dem Campingplatz. Vielleicht trinken wir hier ein paar Bier, dann geht's in die überfüllte Dusche und dann in die überfüllte Küche. Die Küche ist total chaotisch, wenn sich 20 oder 30 Leute gleichzeitig um ihr Essen bemühen. Aber die Besitzer nehmen es mit Humor. Sie haben eine total gastfreundliche Einstellung. Autumn versucht, wenn etwas schief geht irgendwo, es mit positiver Kraft zu meistern. William, ihr Ehemann ist eine ruhige Natur. Er macht seine Arbeit draußen, geht dann immer bestimmenden Schrittes über den Campingplatz, trinkt dabei ein oder zwei VBs (also Victoria Bitter) und sieht die Sache ruhig und mit Humor.

 

Zurück auf dem Campingplatz:

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Küchenatmosphäre, wenn es zum gemütlichen Teil übergeht:



 

Am Samstag gibt es dann einen Scheck über 640 Australische Dollar. Andrew, Paul und ich decken uns wegen der vielen Kohle erst einmal in einem Getränkemarkt ein.

Es wird an diesem Samstag bis tief in die Nacht gefeiert. William organisiert Brennholz aus der Umgebung und ab 22 Uhr brennt das Lagerfeuer lichterloh. Über uns ist der Sternenhimmel mit wahnsinnig vielen Sternen. Vor lauter Schönheit der Natur hier vergesse ich meine wehen Knochen vom Pflücken.

 

 

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