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Mittwoch, 05. Januar 2005

Wieder wache ich früh auf heute morgens in meinem Zelt. Auch das deutsche Mädchen ist kurze Zeit später wach. Sie ist fest entschlossen, gleich auf der Stelle loszuziehen in Queenslands Norden an der Küste entlang. Aus diesem Grund ist kurze Zeit später Trennung angesagt.

Als ich das Zelt eingerollt habe, gehe ich in Richtung Innenstadt zurück. Der Rucksack stört gewaltig. Ich stoße auf eine Backpacker-Unterkunft. Mir kommt die Idee, zumindest für einige Stunden mich meines Rucksacks zu entledigen, indem ich drinnen höflich nach einer Unterstellmöglichkeit frage.

Ich treffe auf eine junge Frau an der Rezeption. Sie ist sehr nett und sie erklärt sich bereit, einige Stunden meinen Rucksack in einem Gepäckraum zu verwahren. Ich erhalte eine Nummer, damit der Rucksack nicht verloren geht.

Dann fragt mich die Frau, ob ich nicht Lust hätte, für einen gewissen Zeitraum als Busfahrer für das Hostel zu arbeiten. Als Gegenleistung erhielte ich freie Übernachtung in einem Mehrbettzimmer. Ich bin interessiert. Bevor ich mich jedoch entscheide, gehe ich noch in die Stadt. Es ist brütend heiß.

 

Es ist allerdings nicht leicht, so auf die Schnelle einen Job zu finden. Statt dessen lasse ich nach einigen Stunden von diesem Versuch ab und genieße die freie Zeit bis in den frühen Nachmittag. Dann entscheide ich mich, zurück zum Hostel zu gehen und mich für den Job als Busfahrer zu melden. Mittlerweile ist ein junger Mann an der Rezeption. Er gibt mir ein Formular und zeigt mir den Weg nach oben auf das Zimmer. Ich bin erst einmal froh, eine Unterkunft für einen gewissen Zeitraum zu haben. Hier gibt es auch eine große Küche, wo man zusammen mit anderen Leuten kochen kann. Heute ist noch Ruhetag. Ab morgen soll ich schon eingesetzt werden als Busfahrer.

Abends gehe ich dann noch mal weg an den Fluß

 

 

Auch einen typischen australischen Boulevard kriege ich zu Gesicht, bevor die Sonne untergeht.

 

 
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