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Dienstag, 18. Januar 2005

Um 7 Uhr stehen wir alle abholbereit vor einem Bus, den der Campingplatzbesitzer nutzt, um die Gäste zu den Anbaubetrieben zu fahren. Wir müssen alle auf die Minute pünktlich sein, sonst ist der Besitzer sauer. Das wiederholt er auch an diesem Morgen einige Male.

Kurz nach dem wir auf der Farm abgesetzt werden, stehen wir erst einmal herum:


 

Als wir dort sind, bekommen wir einige Anweisungen, eine kleine Schere zum Knipsen des Stiels und ein Paar Handschuhe zum Schutz der Hände. Die Mangos hängen an einem langen Stiel. Beim Abknipsen tritt Säure aus dem Stiel. Die Frucht ist dann umgehend auf ein Gitter zu legen, so dass die Säure gerade auf den Boden laufen kann, jedoch nicht über die Frucht selbst. Die Arbeit ist anstrengend. Die Vorarbeiter fahren uns zu den Bäumen, die bearbeitet werden sollen. Dabei sitzen wir auf der Ladefläche eines Pickups oder australisch UTE (ausgesprochen: Iuti).

Am späten Nachmittag ist die Arbeit beendet. Ich bin total kaputt. Den ganzen Tag auf den Beinen ist ganz schön anstrengend. Da wir nach Stunde bezahlt werden, ist die Arbeit scheinbar nicht leistungsorientiert. Doch der Schein trügt. Offenbar bemerken die Angestellten, dass zu viel Arbeiter angeheuert wurden. In zwei Tagen werde ich da für die Konsequenzen tragen müssen. Doch jetzt ist erst einmal Feierabend. Das ist ein gutes Gefühl. Der Abend klingt essend und bei den meisten Kollegen viel trinkend aus. Auf jeden Fall ist es ein lustiger Haufen um mich herum hier.

 

 
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