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Samstag, 15. Januar 2005

Wir bekommen die Arbeit durch den Campingplatzbesitzer vermittelt. Dieser steht in Kontakt mit den Farmern im Umland. Er organisiert auch den Transfer zu den Farmern mit mehreren Bussen, in denen pro Tour mindestens 20 Arbeiter Platz finden. Die Umgebung hier ist sehr schön. Es gibt viel Natur. Auch der Campingplatz ist inmitten der wilden Natur etwas außerhalb von Childers gelegen. Hier kommen viele junge Leute aus ganz unterschiedlichen Nationen zusammen. Einige sind aus Südkorea, einer aus Neuseeland und einige Leute sind sogar aus Deutschland. Mit einem Deutschen freunde ich mich an. Er hat eine angenehme Art an sich, nicht so überdreht wie viele Leute hier. Außer sich mit den Leuten die Zeit zu vertreiben und in Childers einen Ortsbummel und / oder einen Einkauf zu tätigen, gibt es hier nicht viel zu tun, wenn man nicht arbeitet. Trotzdem ist der Ausflug nach Childers lohnenswert. Abends sitzen wir zusammen draußen, trinken ein paar Bier, essen zusammen und teilen die Reiseerlebnisse. Auch erfährt man viel über die Beweggründe, die die jungen Leute veranlaßt, nach Australien zu gehen, um dort eine lange Zeit zu reisen. Viele machen das unmittelbar nach der langen Schulzeit. Sie können die scheinbar grenzenlose Freiheit hier erst einmal gar nicht fassen. Grenzenlos ist die Freiheit hier sicher auch nicht. Auch hier müssen sich die Menschen materiellen Zwängen unterordnen. Das berichten gerade auch die jungen Leute hier, die einige Male über das Ohr gehauen worden sind, gerade in den Metropolen Australiens.

Ich richte mich auf eine mittellange Wartezeit ein. Wahrscheinlich geht es erst nächsten Freitag los auf der Mangofarm.

 

 
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