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Mittwoch, 19. Januar 2005

Der zweite Arbeitstag ist auch anstrengend, aber man gewöhnt sich daran. Die Arbeit ist zweigeteilt. Einige sind mit dem Abknipsen der Früchte beschäftigt, die anderen nehmen die abgeknipste Frucht entgegen und legen sie auf das Gitter. So ist der Ablauf. Eine dritte Gruppe fährt mit dem Auto um eine halbe Stunde zeit versetzt hinter her, und nimmt die Gitter mit den Früchten auf. Gegen 12 Uhr gibt es eine Mittagspause. Ich verköstige mich mit den Mitbringseln und einigen Früchten. Man erzählt mir, dass die Früchte hier ganz besonders hochwertig seien. Eben dieser Anbaubetrieb, bei dem ich zurzeit tätig bin, hat einige Sorten so gekreuzt, dass diese nun auf dem Markt einen hohen Preis erzielen. Der Geschmack überzeugt mich auf jeden Fall. Die Mittagspause bietet Gelegenheit 2 oder 3 Mangos einzunehmen. Das muss sein.

Von den Angestellten bekommen wir nun mitgeteilt, dass es einige Leute geben wird, die nicht bis zum Ende bleiben werden, da die Firma anscheinend zu viele Kräfte angeheuert hat.

Ich halte mich mit Kritik da zu zurück, da ich noch nicht genügend Erfahrung mit dem australischen Arbeitsmarkt habe.

Der Abend ist geprägt von der Aufregung vieler Kollegen, die meinen, es könne sie treffen. Naja, irgendwann ist Essenszeit. Es wird wieder viel gespielt, getrunken und gelacht, bis dann gegen 23 Uhr bei vielen die Müdigkeit siegt und sie sich schlafen legen.

 

 
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