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Freitag, 03. Dezember 2004
Heute morgen geht es mit dem Boot zurück zum Tembling Jetty.
Bildertour vom Campingplatz über das Basislager zum Tembeling Jetty:
(Bitte auf das Bild klicken!)
Dort angekommen, biege ich rechts ab nach Mela, einem kleinen Ort, der näher an Tembling Jetty liegt als Jerantut und ebenfalls über einen Zugbahnhof verfügt. Der Rucksack ist schwer und der Weg nach Mela ist 2 bis 3 km lang. Also versuche ich, als Anhalter mitzukommen. Mein zweiter Versuch, als Anhalter mitzukommen, glückt und so sitze ich kurze Zeit später auf dem Rücksitz eines Mopeds und halte mit dem rechten Arm verkrampft meinen großen Rucksack hoch, da die Enge auf dem Moped es nicht zuläßt, den Rucksack auf dem Rücken zu tragen.
Ich bin ganz schön erleichtert, als wir in Mela sind. Der Arm ist noch dran, was ein Glück. Ich gehe über ein verwaist aussehendes Gleis in die Dorfmitte. In Mela, einem total abgeschiedenen Dorf, gibt es wie selbstverständlich mindestens 4 Strassenrestaurants. In einem Strassenrestaurant mache ich Pause und bin total froh, wieder ein Hühnchen mit Reis (Nasi Ayam) zu mir nehmen zu können. Die Atmosphäre ist sehr entspannt hier im Restaurant, obwohl ich immer gucke, dass auch alle Sachen schön bei mir bleiben. Fremde sind immer schwer einzuschätzen, wenn man irgendwo neu ist.
Im Restaurant in Mela:
(Bitte auf das Bild klicken!)
Ich komme mit einem netten Mann ins Gespräch, der seine Kinder (eins vorne und eins hinten) ebenfalls auf seinem Moped transportiert. Er nimmt es mit Humor. Es ist ja auch selbstverständlich so in Malaysia. Ich mache noch ein Abschiedsfoto von ihm und den Kindern auf dem Motorrad.
Tja, und dann rächt sich mein gestriger Exkurs im Ausfall meiner Digitalkamera, die ich von nun an als wertlos betrachte. Sie hat einfach den Geist aufgegeben, da sie wahrscheinlich die hohe Luftfeuchtigkeit nicht vertragen hat.
Das letzte Bild von einer Kuh, bevor die Kamera den Geist aufgibt:
Aber ich lasse mir die Stimmung durch den Kameraschaden nicht verderben. So kurz nach 14 Uhr fährt der Zug in Mela ein, der mich dann weiter nach Gemas bringt, etwa 200 km südlich von Mela. Es ist großartig im Zug hier.
In Gemas nehme ich mir ein Zimmer in einem kleinen Hotel unweit des Bahnhofs. Der Hunger treibt mich dann später noch mal nach draußen.
Etwas außerhalb des Zentrums direkt an der Hauptverkehrsstraße ist ein kleines Einkaufszentrum. Das Einkaufszentrum ist schon geschlossen, aber ein Grillrestaurant auf dem Platz davor ist noch geöffnet. Es steht eine Riesenleinwand da und den Leuten wird ein Film präsentiert. Den Leuten gefällt das und mir auch. Nach einer leckeren Mahlzeit geht es zurück zum Quartier zum Schlafen.
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