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Freitag, 17. Dezember 2004
Die geführte Tour am Gunung Batur vorbei geht heute morgen um 8.30 Uhr los.
Vor der Wanderung in der Lounge des Quartiers in Kintamani:
Herr Madesenter
Wir steigen von Kintamani hinab über einen schmalen Weg ins Tal. Der Hang ist ganz schön steil und er ist bewachsen mit viel viel Gras und hohen Bäumen.
(Bitte auf das Bild klicken!)
Ich sehe einen einsamen Bauern hier im Hang den Boden bewirtschaften ...
... und eine unermesslich schöne Kraterlandschaft im Tal:
Herr Madesenter erzählt mir interessante Details über den Gunung Batur. Der letzte große Ausbruch sei 1963 gewesen Zu diesem Zeitpunkt ergoß sich die ganze Lava ins Tal, auf das wir gerade zusteuern.
Den Balinesen ihre liebste Frucht:
Im Tal liegen große Lavafelsen, die noch vom Ausbruch von 1963 stammen. Sie werden von kleinen LKWs abtransportiert zu einer Deponie, wo sie dann für den Straßenbau auf Bali und Indonesien weiterverarbeitet werden.
Wenig weiter kommen wir an einigen kleinen Kratern vorbei. Einen davon besteige ich. Herr Madesenter geht derweil den Weg langsam weiter. Es ist nicht einfach, hier an der rutschigen Oberfläche Halt zu finden. Ich rutsche ein paar Mal weider etwas bergab, aber schließlich schaffe ich es.
Als ich oben bin, ist der Blick in den hiesigen Krater ein tiefer. Die Umgebung ist einfach ein Traum. Hier einige Eindrücke:
Wenig später folgt der Aufstieg. Die erste Etappe des Aufstieges besteht aus Treppen.
Als wir diese hinter uns haben, denke ich erst, wir haben es geschafft. Aber nein, es geht ja noch weiter auf einem schmalen Pfad, der sich einen steilen Hang hochschlängelt.
Ausblick ein wenig weiter oben:
Wir passieren eine kleine Gebetsstätte und einen benachbarten Tempel. Dieser befindet sich zurzeit in der Restaurationsphase. Es sind einige sehr entspannte Arbeiter an diesem zugange. In der Nähe des Tempels sind einige Opfergaben abgelegt.
Als wir irgendwo weiter oben inne halten, sage ich ihm, dass ich im Moment unheimlich glücklich sei und er entgegnet mir, das hier heile jeden. Wir überblicken den Gunung Batur und den Danau Batur, ein See, der sich in nördlicher Richtung an das Tal anschließt, das wir gerade zum Teil durchwandert haben.
Als wir zurück sind, fängt es gerade an zu regnen.
Ja, dann haben wir wohl diese schöne und sehr empfehlenswerte Wanderung
zum richtigen Zeitpunkt beendet.
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