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Mittwoch, 29 Dezember 2004
In Padang Bai geniesse ich die nächsten zwei Tage, bevor ich zur letzten Zwischenstation, nach Ubud aufbreche. Ich gehe zum Strand, sitze am Hafen, schreibe Tagebuch und lerne Martini kennen, ein Restaurantbesitzerin. Sie macht spitzenmäßigen gebratenen Reis. Dazu trinke ich ein Bintang-Bier aus Jakarta. Ich fühle mich wie bei Muttern. Martini ist auch irgendwie so. Nur leider geht es ihr nicht so gut, da sie Existenzängste hat. Sie ist kurz davor, ihr kleines Restaurant zu schließen, weil seit nunmehr zwei Jahren aufgrund des Bombenanschlags in Kuta die Gäste ausbleiben.
Mir bleibt nicht anderes übrig, als einige Male bei der lieben Martini gebratenen Reis und Bintang-Bier zu trinken. Jedes Mal freut sie sich sehr, wenn sie mich sieht und mich bewirten kann.
Außerdem lerne ich einen Mann kennen, der für einen deutschen Auftraggeber jede Menge balinesische Katamarane schnitzt. Er zeigt mir welche und ich bin hellauf begeistert. Der Preis ist auch beachtlich, aber er sagt, diese ließen sich sehr gut in Deutschland verkaufen. Der Tag vergeht schnell. Ich schließe ihn bei Martini bei einigen Bintang-Bier ab und lege mich dann schlafen. Jaja, das paradiesische Padang Bai kann einen schon dazu verleiten zu bleiben.
Am weißen Strand in Padang Bai und Fähre nach Lombok:
(Bitte auf das Bild klicken!)
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