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Sonntag, 12. Dezember 2004
Heute falle ich böse auf die Nase. Mich interessiert zwar der Tourismusmarkt dieser Insel nicht, aber mir fällt sehr unangenehm auf, dass ich in Seminyak bei Geschäftemachern als Tourist behandelt werde.
Als ich einen 100 US-Dollar Traveller Cheque einlöse, wird mir eine äquivalente Summe in Indonesischen Rupia vorgezählt und ausgezahlt, angeblich!! Gutgläubig, oder "man will ja nicht unhöflich sein" glaube ich dem Mann, dass er tatsächlich die Summe auszahlt, die er abzählt.
Wenig später zähle ich nach und es fehlen 25 US-Dollar. Er hat schneller gezählt, als er Scheine in den Händen hatte. Das ist der Trick. Ich gehe zurück und fordere die 25 US-Dollar. Da ich standhaft bleibe, erhalte ich einen Teil der Restsumme zurück.
Da der Tatbestand nicht endgültig durch mich zu beweisen ist, weil ich nicht direkt nachgezählt hatte, muss ich mich mit der fehlenden Differenz von etwa 8 US-Dollar abfinden.
Wahrscheinlich sind solche krummen Geschäfte üblich seit dem Bombenanschlag in Kuta 2002 und wegen des daraus resultierenden Touristenrückgangs.
Ich schicke mein zweites Paket nach hause.
Der Sonnenuntergang am Strand von Seminyak ist heute etwas wolkenverhangen.
Ich schnappe mir ein Bier und eine Tüte Chips und setze mich an den Strand.
(Bitte auf das Bild klicken!)
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