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Dienstag, 02. November 2004

Heute morgen wache ich früh auf, da der Autoverkehr draußen so laut ist. Ich stehe auf, gehe eiskalt duschen und dann treffe ich Werner unten im Eingangsbereich. Alles ist offen hier, praktisch unter freiem Himmel, außer den Zimmern natürlich.

Ich unterhalte mich mit Werner. Beide favorisieren wir ein Frühstück außerhalb, vielleicht in einem kleinen schmucken thailändischen Restaurant. Mit von der Partie ist auch Kathrin. Sie braucht aber ziemlich lange, bis sie fertig ist. Werner und ich vertreiben uns die Zeit stehend und unterhaltend vor dem Hotel. Nach einer kurzen Weile geht es dann los. Gar nicht so weit entfernt werden wir dann fündig und genießen ein leckeres Frühstück.

 

 

Die zwei bleiben noch was länger. Ich verabschiede mich, da ich Chiang Rai noch was erkunden will. Dabei lerne ich John aus Australien kennen. Er fragt mich nach dem Weg zum Museum. Er ist mir direkt sympathisch und total ungewöhnlich. Ich sage ihm, dass ich keine Ahnung habe, wo ein Museum sei hier in Chiang Rai.

Wir trennen uns, sehen uns jedoch kurze Zeit später wieder und beschließen, einen Kaffee schlürfen zu gehen.

John erzählt mir von seinem Zuhause in Australien. Er erzählt, er wohne im südlichen Teil von Queensland unweit des Pazifiks.

Dann spricht er eine Einladung aus, als ich ihm erzähle, dass mein Reiseziel Australien sei. Weiter erzählt er, dass er in einer selbstgebauten Hütte in einem Wald wohne. Außerdem besitze er ein Kanu. Deshalb werde er von seinen Freunden und Nachbarn John Canoe genannt. Er führt ein Aussteigerleben in Australien. Eines Tages war er seine Arbeit leid. Er stieg vom Dach, wo er mit einer Firma ein Haus baute und sagte zum Chef: "Das war's!". Seiner Frau erzählte er das im nach hinein. Sie trennte sich dann von ihm. So entschied er und so wurde er glücklich im Einklang mit der Natur, verrät er mir. Denn die Natur sei alles, was er zum Leben brauche.
Ich bin begeistert, kann ich mich doch mit dieser Lebensweise sehr gut identifizieren. Im Anschluß an unser nettes Gespräch sehe ich mich weiter in Chiang Rai um. Ich entscheide, mir die unmittelbare Umgebung von Chiang Rai anzusehen

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Ein kleines Geschäft

 

 

 

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