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Montag, 08. November 2004
Der Morgen beginnt sehr früh mit einem Frühstück auf dem Frühmarkt. Es gibt Suppe. Ich treffe Katrin dort. Später gesellen sich auch noch Nora und Jean-Jacques. Wir tauschen unsere unterschiedlichen Pläne für die nahende Zukunft aus und sehnen uns jeder danach, neue Entdeckungen entgegenzuschreiten im unbekannten Thailand.
Die Verabschiedung der 4 Trekkingfreunde folgt dem Frühstück. Nora und Katrin verlassen als erste das Gästehaus, um das Songthaew zurück nach Ban Pha Sang zu erwischen.
Jean-Jaques und ich folgen ihnen 15 min später. Sie sind noch nicht weg.
Gerade als wir kommen, trifft das Songthaew ein. Unten in Ban Pha Sang
geht es mit dem Lokalbus weiter nach Chiang Rai. Nora fährt ebenfalls
dorthin. Die beiden anderen fahren mit dem Bus zurück nach Mae Sai.
Sie verhält sich sehr distanziert. Ich denke mir, wenn sie das gleiche
vorhätte wie ich, dann wäre sie bestimmt aufgeschlossener.
In Chiang Rai nehme ich mir eine Anbindung nach Phayao. Ich plane in den nächsten Tagen von Phayao mit dem Bus weiterzufahren nach Lampang und von dort aus zurückzufahren mit dem Zug nach Bangkok.
Auf der Fahrt nach Phayao und in Phayao passiert an diesem Tag nichts Berichtenswertes. Ich stelle fest, wie anders die letzten Tage eigentlich waren, als ich mit so vielen Menschen in direktem Austausch stand. Jetzt macht sich Nüchternheit breit. Ich nehme mir ein kleines Zimmer in einem 1-Sternehotel, sitze abends noch an einer Straßenküche und vertilge eine thailändische Mahlzeit mit einem Leo dabei. Das Leben ist toll!
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