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Dienstag, 23. November 2004

Der letzte Tag in Songkhla und ich brenne darauf zu erfahren, wie die Einreisebedingungen für Malaysia und Indonesien sind. Also suche ich die Botschaften von Indonesien und Malaysia auf.

Ich bin aufgeregt, als ich vor der indonesischen Botschaft stehe. Irgendwie wirkt die Anlage auf eine unerklärliche Art und Weise furchteinflösend auf mich. Wahrscheinlich habe ich auch mittlerweile hohe Ehrfurcht vor den Leuten aus Indonesien, nachdem was mir Willi und der Franzose in Ban Krud erzählt haben.

Als ich die Anlage betrete, scheint sich meine Furcht etwas zu bewahrheiten. Die Leute hier wirken sehr ernst auf mich, aber der Beamte ist sehr freundlich und händigt mir einige Materialien zu einigen Archipelinseln aus, wie Sumatra und Java.

Weiter geht es zur malaysischen Botschaft. Auf dem Weg dorthin treffe ich auf umherlaufende Affen, die sich über eine Mülltonne hermachen und wild über die Straße springen.

 

Ich befinde mich am Fuße des Tang Kuan Hügels. Unweit von hier ist eine Gondel, die den Leuten leichten Zugang auf die Aussichtsplattform auf der Spitze verschafft.

Nun sehe ich die Affen wieder verschwinden. Sie vergnügen sich in einem kleinen Park auf der anderen Straßenseite.

Beladen mit solch schönen Eindrücken betrete ich das Botschaftsgelände von Malaysia. Ich muß hier am Eingangsbereich nichts abgeben, wie das bei der indonesischen Botschaft der Fall gewesen ist, sondern werde einfach durchgewunken. Hier brauche ich auch niemanden zu fragen wegen Infos. Es ist eh nur ein Beamter da, der gerade beschäftigt ist. Ich nehme mir einige Prospekte und die Gewißheit mit, dass ich keine anderen Einreisevoraussetzungen für Malaysia benötige als meinen Reisepass.

Jetzt ist etwas Sehenswürdigkeit angesagt. Ich möchte mir noch den Hügel, den ich eben erwähnte, näher anschauen. Dazu fahre ich mit der Gondel auf den Berg. Die ist hochmodern, gerade mal 2 Jahre alt und vom thailändischen Ministerpräsidenten eingeweiht, wie hier überall zu lesen ist. Ich erhoffe mir weitere Begegnungen mit den kleinen Äffchen auf dem Berg. Doch als ich oben bin, ist die Enttäuschung diesbezüglich groß, da ich keine Affen vorfinde. Ihnen scheint es in der Mittagssonne zu heiß hier oben zu sein. Trotzdem werde ich für meinen Ausflug belohnt: nämlich mit einem grandiosen Ausblick auf Strand und Meer.

 

Ich sichte auch einen buddhistischen Mönch hier oben. Buddhisten sind hier die Minderheit. Er macht mir auch einen nicht so ausgelassenen Eindruck, wahrscheinlich wegen den Spannungen, die von moslemischen Separatisten ausgehen und auch die Buddhisten unter Druck setzen.

Oben auf dem Hügel.

 

Ein buddhistischer Mönch am Fuße des Hügels, noch sehr jung.

 

Songkhla ist für mich abgeschlossen. Ich habe noch einige schöne Tage am Meer verbracht, habe schöne Bekanntschaften gemacht mit Leuten aus Malaysia und Moslems und habe in Erfahrung bringen können, dass die Weiterreise nach Malaysia ohne weitere Vorbereitungen möglich ist. Das ist ein schöner Abschluß und ich kann mich morgen früh auf die Weiterreise nach Malaysia begeben.

 

Das gibt es nur in Thailand, nicht so sehr in Malaysia und Indonesien, wie ich noch herausfinden werde!

 

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