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Samstag, 27. November 2004
Das mit dem Zug heute morgen ging leider schief. Ich schlafe bis 8.30 Uhr und bin verwundert, dass die Zeit so schnell vorüber ging.
So kommt es dann, dass ich das Quartier erst gegen 9.00 Uhr verlasse,

um nach Kuala Lipis aufzubrechen. Da ich ja eh erst mal sehen will, wie die Busse in Richtung Süden fahren, genehmige ich mir vorher ein ausgiebiges Frühstück bei einem Chinesen. Ich muß mich beeilen, denn ein starker Monsun ist im Anmarsch. Aber ich kann mich gerade rechtzeitig in das chinesische Straßenrestaurant retten. Das regnet vielleicht, wahnsinn!
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Als ich später an der Businformationsstelle eintreffe, erkundige ich mich, wann der nächste Bus in Richtung Kuala Lipis abfährt.
Man sagt mir, dass die Busse von hier aus bis Gua Musang fahren. Das liege vor Kuala Lipis und direkt an der Eisenbahnlinie nach Kuala Lipis. Das finde ich sehr praktisch. Also kaufe ich mir am Schalter ein Busticket und besteige wenig später den Bus.
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Die Busfahrt führt mich durch eine Urwaldlandschaft und dauert so 3 Stunden.
Gegen 17.00 Uhr erreicht der Bus sein Ziel etwas außerhalb von Gua Musang
am Busbahnhof.
Ich suche nach Orientierung, da wir hier vollkommen dezentral sind. Ein freundlicher Mann erklärt sich bereit, mich mit seinem Auto ein Stück mitzunehmen. Kurz vor Ortszentrum läßt er mich raus und ich gehe den Rest zu Fuß. Hier ist es ganz schön am regnen zurzeit. Bemerkenswert ist, dass nach einem deutlichen Regenfall immer die Sonne folgt. So zeigt sich ein schöner Regenbogen.


Ich frage noch ein paar Leute, wie ich zu einem günstigen Quartier komme. Ich habe Glück und finde ein günstiges Hotel, wo ich mich einquartieren kann. Das Zimmer bietet zwar nur ein paar Quadratmeter Platz, aber Hauptsache ein Dach über dem Kopf.
Draußen plätschert es immer noch. Ich sehe hunderte von Meter tiefe Felswände. Sie sind so etwas wie der schützende Mantel um Gua Musang. In diesen Felswänden haben Menschen Höhlen gegraben. Man sagt, ein US-amerikanischer Mann sei vor nicht allzu langer bei einem Absturz tödlich verunglückt, als er ungesichert eine Felswand erklomm.
Abends gibt es leckeren Pfannkuchen und Tee in einem muslimischen Restaurant.
Es regnet in Strömen. Das schöne Wetter hat mich wohl in Thailand bei
Chumphon peu a peu verlassen. Aber die Menschen sind sehr gastfreundlich
hier, das ist toll!
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