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Mittwoch, 17. November 2004
Ein neuer Tag in Ban Krud. Heute leihe ich mir ein Motorrad, um damit die Umgebung zu erkunden.
Ich fahre an der Küste entlang in Richtung Süden.

Ich lande schließlich in einem kleinen Fischerdorf 10 km südlich von Ban Krud bei ein paar Fischern.


Irgendwann lande ich in Bang Saphan, einer Kleinstadt 30 km südlich von Ban Krud. Dort gefällt es mir aber nicht so gut, als entschließe ich mich, mit dem Motorrad weiter südlich den Küstenstreifen entlang zu fahren. Hier stehen Touristen-Ressorts. Ausruhen an einem schmalen Küstenstreifen ist angesagt.


Quer durch den Urwald

geht es dann zu einem Markt in Bangsaphan Noi. Hier gibt es leckere Hühnchen-Spieße.


Ich erhalte eine Einladung, dem Abendessen dreier Männer beizuwohnen. Wir verbringen ein paar Stunden mit üppigem Essen und Trinken. Es gibt frisch gefangenen Fisch und Leo Bier. Nach einigen Minuten ist das Essen serviert. Es schmeckt köstlich. Wir unterhalten uns auf Englisch. Der eine Mann ist von englischer Rockmusik begeistert, was von Einheimischen hier eigentlich nicht zu erwarten ist. Sie bevorzugen zumeist die Klänge ihrer Musik. Wie er erzählt, macht er selbst Rockmusik.


Da es nun langsam dunkel wird, fahre ich nun mit dem Motorrad zurück nach Ban Krud. Allerdings passiert mir bei der Rückfahrt ein Motorradausfall irgendwo im nirgendwo. Es ist total dunkel. Also beschließe ich ein Stück zu schieben, bis ich das nächste Dorf erreiche. Dort stoße ich auf einige Einwohner, die zusammenstehen. Einer erklärt sich sogar bereit, mich zurück zum Gästehaus zu bringen, damit ich die Abholung des Motorrades durch den Besitzer veranlassen kann.
Dieser ist überrascht, mich ohne Motorrad zu sehen. Er denkt, ich habe einen Unfall gehabt, aber der Franzose kann ihm übersetzen, dass es nur ein Ausfall des Motorrades ist.
So fahren der Besitzer und ich in einem Pickup zurück, damit er sich
die Sache ansehen kann. Letztlich ist es ein versteckter Benzinhahn, der
zugedreht ist. Wir sind erleichtert. So lege ich dann die letzten Kilometer
nach Ban Krud dann doch noch mit dem Motorrad zurück. Unserer Erleichterung
wegen versacken wir volle Kanne vor dem Kiosk, der Franzose, die Thais
und ich.
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