| << >> |
Montag, 22. November 2004
Heute steht der Strand von Songkhla auf der Tagesordnung.

Dort sind viele Fischer und Familien. Die See ist rau, der Sand ist sehr feinkörnig.


Ich fühle mich sehr wohl hier.

Das erste Mal treffe ich auf Menschen aus Malaysia, die auch hier Urlaub machen. Ich frage sie, wie es in Malaysia ist. Der Familienvater schwärmt in höchsten Tönen von seinem Land, und das in fabelhaftem Englisch. Ich glaube, Menschen aus Malaysia können besser Englisch als viele Thais.

Ach, es geht noch richtig bunt zu am Strand. Da sehe ich eine moslemische Malayenfamilie mit vielen Kindern. Wir kommen uns auf Anhieb näher.

Aufgrund ihrer Abstammung als moslemische Malaien sind diese in Thailand lebenden Menschen dunkelhäutiger als andere Thais.

Dann komme ich zum Kap Simila, wo die "Meerjungfrau von Kopenhagen" steht. Die Meerjungfrau ist eine aus Dänemark stammende Statue aus Messing ungefähr einen Meter breit und einen Meter lang.


Der Weg führt mich nun weg vom Strand hinauf in ein muslimisches Viertel vorbei an vielen kleinen Restaurants, u. a. auch an diesem netten Pärchen.


Die Stimmung hier ist zurückhaltend, dennoch sehr reizvoll zu erfahren, da man eine Mischung aus Gelassenheit und ausgeprägter Religionsnähe spürt. Einem Fremden, der hier durch das Viertel geht, ist es anzuraten, sich ebenfalls zurückhaltend und freundlich zu zeigen.
Auf dem Heimweg zu meinem Gästehaus werde ich noch auf einen laut schnarchenden Kunden bei einem Barbier aufmerksam.

| << >> |