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Samstag, 09. Oktober 2004

Am nächsten Morgen geht es dann wieder zum Flughafen. Ich schaue aus dem Fenster des Transferautos. Ich sehe eine Frau auf dem Dach eines Zuges sitzen mit einem Riesensonnenschirm. Ich möchte sie fotografieren, habe aber allerdings keine Kamera zur Hand so schnell.

Trotzdem gelingen mir am Flughafen in Dakah und am Flugzeug schöne Aufnahmen mit Hajo, dem Motorradbegeisterten, der Thai-Frau und zwei Stewardessen.

 

 

Die Maschine nach Bangkok.

 

Ein Traum von Stewardessen, nicht wahr?


Ungefähr zwei Stunden später setzen wir zur Landung an in Bangkok. Ich bekomme 30 Tage Aufenthalt in Thailand von einer freundlichen Immigrationsbeamtin. Dann wechsele ich etwas Geld. Alles Gepäck habe ich in kurzer Zeit zusammen. Sodann begebe ich mich in die Innenstadt mit dem Nahverkehrszug in Klasse 3. Im Zug ist es ganz schön eng. Als die Leute mich mit dem Riesenrucksack sehen, machen zwei, drei Leute Handbewegungen; sie hiefen mir den Riesenrucksack hoch auf die Ablage.

Ich sehe aus dem Zug. Es ist viel Grün am Bahnsteig, viel Verkehr auf den Strassen und einige Menschen leben in Hütten direkt am Bahngleis.

Am Zentralbahnhof angekommen suche ich nach Anhaltspunkten für eine Bleibe. Ich gucke in den Marco Polo. Dort gibt es einige Hotelempfehlungen. Die Leute, die ich anrufe, verstehen mich jedoch nicht und ich verstehe sie ebenfalls wenig. Deshalb schlendere ich durch die Strassen und versuche an der Strasse mit dem vielen Verkehr nachzudenken.
Plötzlich hält ein Tuk-Tuk und bietet mir an, mich zu einer billigen Unterkunft zu bringen. Der Preis stimmt, also steige ich ein. Rasant fährt er durch die Strassen. Ich bin müde, dennoch tierisch aufgeregt. Alles ist so anders hier. Von den tierischen Abgasen in den Strassen abgesehen, genieße ich die Sonne und das Warme sehr. Und wie gesagt, die Menschen sind unheimlich in Bewegung hier.

 

 

 

Abends erkunde ich das Bangkok bei Nacht. Aufregend, wirklich. Ich gerate in totale Euphorie. Ich gehe herum in den Strassen. Knicke ein in einen Markt, wo alle möglichen Artikel und natürlich viel Essen angeboten werden. Irgendwo lasse ich mich dann nieder und verköstige mich mit Hühnchenfleisch, das erste wohlgemerkt und viel Bier. Die Angst vor dem Neuen ist damit fast genommen. Bangkok, der abseits gelegene Teil zumindest, gefällt mir sehr gut.

 

 

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