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Samstag, 23. Oktober 2004
Heute gehe ich auf Erkundungstour in Lampang.

Erste Entdeckung: Leckere Möglichkeit zu essen in einem kleinen Restaurant vor der Geschäftswelt von Lampang. Es gibt gebratenen Reis mit Hühnchenfleisch zum Frühstück. Dazu gibt es eine eiskalte Cola.

Lampang ist die einzige Stadt Thailands, in der bunt bemalte Kutschen unterwegs sind. Deren Lenker tragen gar stil echt Cowboy-Hüte und Stiefel.

Ich gehe zum Markt. Hier gibt es alles. Angefangen von einer reichen Auswahl an Top-Schuhen, über Spielzeug bis hin zu da liegendem stinkenden Fisch.
Jede(r) strahlt hier.


Der stinkt vielleicht. Die Frau guckt auch ganz gequält.

Der Mann hat bestimmt keinen Geruchssinn mehr.

Ich überlege, mit Importware etwas Geld zu verdienen. Ich frage meinen Partner für solche Ideen. Aber dieses Geschäft scheint nicht lukrativ genug für beide Seiten zu sein, also stelle ich diese Idee auf Eis.

Ein paar hundert Meter von der Geschäftswelt entfernt verläuft der Wang, ein kleiner Fluß. Dieser wird so breit wie ein See hier. Fischer werfen hier ihre kleinen Netze aus.


Am späten Nachmittag kommt es dann zu einer Tempelbesichtigung, im Wat
Suan Dawg. Hier geht es sehr beschaulich zu. Der Tempel ist vorwiegend
aus Holz, sehr ursprünglich und burmesisch, wie mir ein Mönch versichert.
Er unterhält sich mit mir, bietet mir etwas zu trinken an und verschwindet
wieder. Ich genieße den herrlichen Blick hinaus auf das Feld. Dort sind
auch einige Hühner. Er kommt wieder zurück und zeigt mir sein Buch mit
deutschen Gedichten und, soweit ich mich erinnern kann, auch mit deutschen
Liedern. Er erzählt mir Gedichte auf deutsch, das konnte er sich behalten.
Er hat das vor vielen Jahren gelernt, sagt er mir. Weiter sagt er, er
sei glücklich, die Möglichkeit gehabt zu haben, deutsch zu lernen. Er
redet auch überwiegend in deutsch mit mir. Ich bin verblüfft.
Nach einer Stunde verschwinde ich wieder. Ich gehe die Strasse zurück
in Richtung Hotel. Eine Honda, ein wirkliches Schmuckstück steht am Straßenrand.
Ich bin begeistert. Die hat zwar wenig Kubikzentimeter, aber sehr akzeptabel.
Sie scheint sehr nostalgisch.
Auf dem Rückweg lasse ich mir Zeit. Es ist bereits dunkel. Ich stärke
mich noch in einem Restaurant, wo man schön draußen sitzen kann.
Am Nachbartisch sitzt ein nettes thailändische Pärchen. Wir
unterhalten uns die ganze Zeit. Später begleiten sie mich auch in
Richtung Hotel. Sie machen auch Urlaub, sind aber in einem anderen Hotel
untergebracht. Wir verabschieden uns, als sich unsere Wege trennen. Ein
schöner Tag geht dann zu Ende.
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