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Freitag, 15. Oktober 2004
An diesem Morgen bin ich total relaxt. Der Tag gestern war ein tolles Erlebnis. Ich beabsichtige heute, mit dem Bus weiter nach Nong Khai am Mekong zu fahren. Ich packe meine Sachen, räume das Zimmer und gehe als erstes zu einer Apotheke, wo ich mich mit Tabletten gegen Hals- und Hustenbeschwerden eindecke. An den dichten Autoverkehr gewöhne ich mich nur langsam. Nun geht es die Hauptstrasse entlang zum zentral gelegenen Busbahnhof. Ich kann hier allerdings nicht ein Ticket durchlösen nach Nong Khai. Der Bus fährt nur bis Udon Thani. Dort muss man umsteigen in den Bus nach Nong Khai.
Ich treffe eine nette Deutsche am Busbahnhof. Sie reist ebenfalls mit dem Rucksack durch Thailand. Sie macht auch sehr gute Erfahrungen in Thailand, wie sie erzählt. Wir wünschen uns gegenseitig eine gute Reise und dann schnappe ich den Lokalbus nach Udon Thani.
Die Busfahrt nach Udon Thani ist ein Erlebnis.


Nach anderthalb Stunden erreichen wir Udon Thani. Hier bin ich froh, als ich meinen Rucksack in der Hand halte und ich in den Anschlußbus steigen kann. Hier ist mal wieder die Hölle los. Von Udon Thani geht es dann nach 20 Minuten weiter nach Nong Khai. Ich bin von der Reiseatmosphäre sehr angetan. Es ist alles so entspannt. Ich denke mir, viele mögen es, einfach nur unterwegs zu sein.
Der Bus bringt mich in einer Stunde von Udon Thani nach Nong Khai. Ich suche mir ein Quartier für die Nacht und werde schließlich auch fündig. Für 100 Baht die Nacht wohne ich in einem 8-qm-großen Zimmer mit einer Glühbirne an der Decke, mit Holzwänden, einem Bett und einem Stuhl. Beim Einchecken wird mir ein Visum nach Laos angeboten für 1500 Baht; Gültigkeit 1 Monat. Ich lehne ab, da ich mit Thailand als Reiseland genug ausgelastet bin. Danach gehe ich an den Mekong. Ich stoße auf einige Mönche; die dem Sonnenuntergang über dem Mekong entgegensehen.

Ich entdecke begeisterte Ruderer in wahnsinnig schmalen Booten nach Einbruch der Dunkelheit auf dem Mekong.


Ich gehe nun in die entgegengesetzte Richtung immer an der Promenade entlang. Es ist mittlerweile stockdunkel. An kleinen Ständen wird Essen verkauft.

Die Promenade ist ein paar Kilometer lang. Es gibt viele Restaurants. Auf dem Bürgersteig werden z. T. Decken ausgelegt, und die Leute setzen sich drauf und nehmen ihr Essen zu sich.



Ich komme mit einigen Mädchen am Ufer ins Gespräch.

Beim Rückweg gehe ich am Mekong Gästehaus vorbei in eine Bar
eines Engländers, die er mit seiner thailändischen Frau betreibt.
Dort sitzen einige Engländer, die sich zu cooler Rockmusik Witze
erzählen. Ich geselle mich dazu, trinke ein paar Bier, gehe zurück
ins Mekong-Hotel und dann schlafen.
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