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Sonntag, 24. Oktober 2004
Der Sonntag ist sehr entspannend. Ich gehe in die Stadt,
sitze in einem Restaurant, trinke Kaffee, bestaune die Kutschen, die hier
durch die Strassen fahren. Ich genieße einfach, dass ich am Leben bin.
Bestaune ein Hotel von innen, als ich aufs Klo muss. Das ist ein prachtvolles
Ding, denke ich mir. Ich sehe dort eine thailändische Frau warten. Sie
wartet auf ihren Mann, der Franzose ist. Als er wieder zurück ist, unterhalte
ich mich mit ihm. Er ist wirklich nett. Die Unterhaltung dreht sich um
die schönenen Seiten Thailands und warum es erstrebenswert ist, hier länger
zu bleiben. Der Franzose ist aus diesem Grund mehrere Monate im Jahr hier.
Er hat hier auch Geschäftliches zu erledigen.
Nach diesem Gespräch verabschiede ich mich von den beiden und gehe hinaus
auf die Strasse. Die breite Strasse führt mich zum Bahnhof vorbei an einem
Riesengeschäft, dass auch sonntags HIFI-Produkte verkauft.
Als ich nach einer viertel Stunde am Bahnhof angekommen bin, kann ich
mich wieder orientieren. Ich gehe sodann die gleiche Strasse hinauf, die
ich zur Erreichung meines Quartiers am ersten Tag benutzt habe. Doch diesmal
gehe ich weiter geradeaus und nicht die zweite oder dritte Strasse rechts
rein. Ein thailändisches Mädchen braust mit ihrem Moped an mir
vorbei, hält an und nimmt mich ein Stück mit. Wir fahren zu
einer Tankstelle, unterhalten uns über die Möglichkeit, was
gemeinsam trinken zu gehen. Wir landen so in einem Cafe. Sie ist sehr
nett. Sie ist in diesem Cafe allerdings mit Organisatorischem beschäftigt.
So bleibe ich nicht so lange. Da ich eh totmüde bin, gehe ich zurück
ins Hotel und schlafe erst mal ne Runde. Die Mücken stören mich
dabei wenig.
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